
Obwohl Hora Sfakion (auch Sfakia oder Hora Sfakia) maximal 500 Einwohner hat, ist er das Zentrum der Region. Hora Sfakion ist umgeben von Bergen, schönen Stränden und bekannten Schluchten. Die Touristen sind meist Wanderer und Naturliebhaber. Die Einwohner des Bezirks Sfakia sind ein stolzes, recht eigenwilliges Volk. In ganz Griechenland sind sie ein Symbol für Tapferkeit. Sie kämpften gegen viel fremde Besatzer wie Venezianer, Türken und Deutsche.
Die kleine Stadt ist recht schön, es gibt 2 Strände im Ort. Für Touristen ist Hora Sfakion meist nur ein Ausgangspunkt für die vielen bekannten Wanderungen in der Umgebung. Kommen am Abend die Fähren von der Samaria-Schlucht an, ist der Ort überfüllt mit Menschen. Wenige Stunden später ist es wieder völlig ruhig. Es gibt einige schöne Tavernen und Zimmervermietungen. Da die Wanderer meist keine Nachtmenschen sind, gibt es kein nennenswertes Nachtleben.
4 Busse täglich von und nach Chania, im Sommer 2 täglich von Plakias. 4 Boote täglich nach Agia Roumeli über Loutro. In Agia Roumeli kann man auch nach Paleochora umsteigen. Dies kann recht schwierig sein, da 2 verschiedene Gesellschaften die beiden Linien betreiben, die nur wenig Auskunft über die Fahrpläne der anderen geben. Im Sommer fahren 2 Boote die Woche zur Insel Gavdos. Unglücklicherweise fahren die Boote 2 Tage hintereinander (Samstag und Sonntag) und dann wieder 6 Tage nicht.
Am Meer entlang reihen sich in Sfakia die Restaurants für die müden Wanderer |
Die kleine Kirche von Hora Skakion |
Frangokastello

Etwa 12 km von Sfakion Richtung Plakias. Sehr schöne, weiße Strände und großes sehenswertes Kastell. Es ist eigentlich kein richtiger Ort, sondern nur einige einzelne Häuser. Die Tavernen sind etwas überteuert und der Service ist nicht überragend. Dies liegt wohl daran, dass es hier nur Tagesausflügler und kaum Stammgäste gibt. Einige der Häuser vermieten Zimmer.
Imbros-Schlucht

Die nach der Samaria-Schlucht bekannteste Schlucht auf Kreta. Auch hier gibt es täglich im Sommer Busladungen von Wanderern. Der Weg durch die Klamm ist im Vergleich zur Samariaschlucht wesentlich kürzer und somit einfacher. Die 8 km lange Wanderung ist auch von weniger sportlichen Urlauber in 2 -3 Stunden leicht zu bewältigen. Die Landschaft ist beeindruckend: An der schmalsten Stelle ist die Imbrosschlucht gerade mal 2,5 m breit, die Felswände ragen jedoch 300-400 m hoch. In Schlucht wachsen wilde Feigenbäume ( Feigen sind im Hochsommer reif). Auch Mantelbäume, Eichen und Zypressen sind zu finden. Die Wanderung ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewältigen. Die Schlucht kostet im Gegensatz zur Samariaschlucht keinen Eintritt. Der Bus von Hania nach Hora Sfakion hält im Dorf Imbros. Dies ist der Anfang der Wanderung. In Komitades, dem Ausgang der Schlucht, kann man wieder in die gleiche Buslinie zusteigen. Diese Schluchtwanderung ist ganzjährig möglich.
Sweetwater-Beach
Nur durch einen längeren Fußmarsch oder mit dem Boot von Hora Sfakion aus zu erreichen (Richtung Loutro). Hier kann man frei campen, viele bleiben wochenlang. FKK ist üblich, es gibt ein kleine Taverne und einige Ausflugsboote täglich von Hora Sfakion.
Am Meer entlang reihen sich in Sfakia die Restaurants für die müden Wanderer
Die kleine Kirche von Hora Skakion